Suchen


 
Druckversion anzeigenSchrift vergrössernSchrift verkleinern

Mit der Bevölkerung gegen die Neophyten

Auch die Gemeinde Seon hat sich auf die Fahnen geschrieben, im Siedlungsgebiet den Neophyten den Kampf anzusagen. Mit unserem Engagement für die Natur und durch das Mithelfen an diesem Arbeitsmorgen hoffen wir, die Aufmerksamkeit der zuständigen Gemeinderätin zu wecken und damit die Chance auf einen „Sitz“ in der Naturschutzkommission der Gemeinde zu gewinnen. Bereits letztes Jahr waren Brigitte und die Schreibende mit dabei.

Ob die Prognosen und der regnerische frühe Morgen dieses Samstags einige potentielle Neophyten-Jäger vom Erscheinen vor dem Gemeindehaus abgehalten haben mögen?
Es scheint jedoch, dass mehr Einwohner als letztes Jahr der Einladung der Gemeinde gefolgt sind...
Eine Einführung über Neophyten durch die Kommissionsmitglieder Landwirt Schatzmann und Bauamtsmitarbeiter Blanc, soll auf die Problematik der Neophyten hinweisen und kurze Portraits der wichtigsten Störfrieden geben.

Kurz darauf werden wir bereits aktiv. Vor der ehemaligen Tabaki/Forum Seon an der Egliswilerstrasse säubern wir die Rabatte vom Einjährigen Berufkraut (welches auch heuer wieder das Hauptthema bei der Bekämpfung ist). Mit etwa 20 Helfern (die gar nicht alle Platz haben zum Jäten) ist dies eine Sache von einigen Minuten.
Auch der zweite Aktionsort an der Webereistrasse ist innert Minuten, gar Sekunden gesäubert.
An der Pilatusstrasse wenden wir uns wieder derselben Liegenschaft zu, wie vergangenen Jahres. Das Berufkraut hält sich dort hartnäckig. Wir stellen fest, dass dort wahrscheinlich mal gemäht wurde, das Berufkraut hält sich dadurch zäh, weil es nach dem Schnitt gleich wieder mehrere Triebe ausbildet und die Verwurzelung sich verdichtet und so sich gegen das Ausreissen wehrt.
Ein Abhang mit einer schönen (halb?)mageren Wiese am Spausel durchkämmen wir ebenfalls erneut nach dem Berufkraut.
Das Schlussbouquet bildet dann der Waldweg, der am Waldrand vom Weg zur Waldhütte links abzweigt. Dort hatten wir im vergangenen Jahr die Ackerkratzdistel bekämpft, die Bekämpfung vermag dieses Jahr noch etwas zuwarten, wir widmen uns nur dem Berufkraut.
Mittlerweile hat der Regen wieder eingesetzt, und wohl auch der Hunger, wir werden bald zum Ausgangspunkt zurückchauffiert und frönen Wienerli mit Brot.

Auf Bald, denn nächsten Monat wollen wir dem Drüsigen Springkraut um den Vereinsweiher den Garaus machen! Hoffentlich kommen da auch ein paar Freiwillig vom Dorf!
Einen ausführlichen Exkurs zum Thema Neophyten finden Sie unter dem Beitrag zur GV 2016!

 

      © 2011 created by andrea gutscher & walti-design