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Arbeitstag Vogel- und Naturschutzverein Seon und Jagdgesellschaft Seon-Staufen vom 4. März 2017

Die Idee, im Gebiet Chalchtel/Bampf ein bereits feuchtes Wiesengebiet noch attraktiver für Amphibien zu machen, hat Guido Rütsche von der Jagdgesellschaft Seon-Staufen wohl schon ein Weilchen mit sich herumgetragen. Im Spätherbst 2015 wurde seine Idee zum konkreten Projekt, das mit der kantonalen Sektion Jagd und Fischerei verwirklicht werden konnte. Wegen des zu warmen Winters, mussten Holzer- und Maschinenarbeiten in jener Saison warten. Im Dezember 2016 waren die Bedingungen um Bäume zu fällen und so den Waldrand auszulichten, gut genug. Auch die Maschinenarbeiten konnten noch vor Weihnachten erledigt werden.
Wir vom Vogel- und Naturschutzverein haben das Projekt begleitet, mit Bilder dokumentiert und wo Handarbeit gefragt ist, mit angepackt, so wie diesen Samstag.

Das ausgeschiedene Wiesengebiet eignet sich prima für ein solches Projekt, hat der Bewirtschafter doch bereits mit dem Kanton einen sog. Bewirtschaftungsvertrag abgeschlossen, der die Pflanzenvielfalt an diesem Standort weiter fördern soll. Da das Gebiet nahe dem Waldrand bereits vernässt ist, können mit kleinem Aufwand optimale Bedingungen für Amphibien geschaffen werden: Durch Ausheben von flachen Gräben und mechanischer Verdichtung der vorhandenen Mulden kann dies erreicht werden.
Nun hoffen wir, dass sich das aufgewertete Gebiet bald unter den Zielarten wie die seltene Gelbbauchunke oder Geburtshelferkröte (auch als Glögglifrosch bekannt) herumspricht und sie sich dort zum Laichen versammeln!
Als weitere Massnahme wird der Waldrand ausgelichtet und im Sinne eines stufigen Überganges mit einheimischen Sträuchern bepflanzt. Diese bieten Nahrung und Versteck für Vögel. Aufgeschichtete Asthaufen geben Kleinsäugern wie Hermelin oder Iltis Unterschlupf.
Nachstehend finden Sie ein paar Impressionen vom „Ur“zustand über die Holzerei bis zu den Aufräum- und Pflanzarbeiten:
 

Situation vor den Eingriffen 
der natürliche Weiher gut ersichtlich
während den Holzerarbeiten 
Nach den Maschinenarbeiten 
der ausgehobene Weiher....   ... und Mulden für die Amphibien.
 Aufräumen, Asthaufen auftürmen, Sträucher pflanzen...
Für die Höhlenbrüter wurden gleich noch Nisthilfen aufgehängt.
Wohl bekomm's!  

 

 

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