Suchen


 
Generalversammlung vom 24. Februar Druckversion anzeigenSchrift vergrössernSchrift verkleinern

 Wir feiern heuer die 85. Generalversammlung!

Nachstehend die Zusammenfassung des Filmes "das Fenster zum Aabach" von Rosmarie Bütikofer. Sie hat während eines Jahres mit ihrer Videokamera das ornithologische Treiben vor ihrer Wohnung festgehalten. Der Zusammenschnitt zeigt auf eindrückliche Art und Weise, was die Natur vor unserer Haustür zu bieten hat:

Rosmarie Bütikofer hatte im Jahre 2012 mit ihrer neuen Videokamera unzählige Stunden an ihren Fenstern zum Aabach verbracht und dabei viele spannende ornithologische Momente festhalten können. Wir kommen nun in den Genuss ihres Werkes. Der Film wird kompetent von Daniel Lehner, Gränichen, kommentiert. Daniel Lehner ist viel in Sachen Vögel unterwegs – eine Spezie, die ihn schon früh faszinierte. So ist es naheliegend, dass er seine Beobachtungen nicht für sich behält, sondern sie als freiwilliger Mitarbeiter beim ID (Informationsdienst) der Vogelwarte Sempach teilt, sprich sie direkt an die Vogelwarte weitergibt. So hat er sich auch schon stundenlang in Retterswil aufgehalten und versucht herauszufinden, ob der Gartenrotschwanz nun brütet oder nicht.
Aus seiner Sicht ist der Film ein einmaliges Dokument, denn es birgt einige sehr seltene Aufnahmen aus dem Lebenszyklus von Brut- oder Zugvögeln in unserem Breitengrad. Der Fachmann in Sachen Ornithologie ist begeistert von Rosmaries Video und das hört man auch aus seinen Ausführungen heraus. Dabei hat er nicht weniger als 29 Arten erkennen können. Darunter ein absolutes Highlight: der Wendehals. – und erklärt auch grad, warum er so genannt wird, denn dieser demonstriert im Film in deutlicher Art und Weise, weshalb der Vogel so genannt wird: Er wird bei seiner Fressenssuche von einer Wacholderdrossel gestört, die sich aber schnell wieder verzieht. Der sehr gut getarnte Wendehals hat ein Federkleid das der Struktur einer Reptilienhaut gleicht. Mit den schlangenartigen Bewegungen seines Kopfes und Halses, wirkt er wie ein gefährliches Reptil/Schlange. Der ihn störende Vogel sucht instinktiv das Weite!
Neben vielen Bekannten, wie beispielsweise der Sperling, das Kohlmeisli, der Graureiher oder die Elster, hat Rosmarie sehr eindrückliche Momente einer nistenden und fütternden Wacholderdrossel filmen können, oder das Verzehren einer Amsel durch einen Sperber. Zuggäste wie der Erlenzeisig, oder das sich immer mehr verbreitenden Teichhuhn samt Nachwuchs laufen ihr vor die Linse. Sogar ein Kormoran „verirrt“ sich an das Bachufer – ob es am Hallwilersee wohl zuviele (zweibeinige) Fischer hatte?
Ein wirklich kurzweiliger Film – es freut uns, dass der Aabach Lebensraum/Zwischenstopp für diese schöne Anzahl an Vögeln bietet!
 

 

      © 2011 created by andrea gutscher & walti-design